Die Schweizer Sopranistin Rebekka Maeder, geboren und aufgewachsen in Bern, ist an verschiedenen Opernhäusern und Theatern im In- und Ausland zu erleben, darunter das TOBS Theater Orchester Biel Solothurn, das Staatstheater Darmstadt und das Stadttheater Bern.
In den vergangenen Spielzeiten sang sie unter anderem die Königin der Nacht in Mozarts Die Zauberflöte, Contessa Almaviva in Mozarts Le nozze di Figaro sowie Bianca in Richard Flurys Eine florentinische Tragödie. Ab Ende 2026 folgt ein weiteres Rollendebüt als Lisetta in Rossinis La Gazzetta an der Kammeroper Zürich.
Eine ihrer zentralen Partien ist die Königin der Nacht, mit der sie sowohl am TOBS als auch am Staatstheater Darmstadt grosse Erfolge feierte. In Darmstadt war sie von 2018 bis 2023 unter der musikalischen Leitung von Rubén Dubrovsky und Daniel Cohen sowie in der Regie von Karsten Wiegand zu erleben.
Am TOBS ist sie seit vielen Jahren in zahlreichen Partien zu Gast, darunter Angèle Didier in Lehárs Der Graf von Luxemburg, Gräfin Mariza, Lisa in Das Land des Lächelns, die Mutter und die Frau des Menschenfressers in Henzes Pollicino sowie Mme de X in Casanova in der Schweiz. In der Spielzeit 2025/26 kehrte sie als Königin der Nacht an das TOBS zurück und war ab Juni 2026 als Frau Fluth in Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor bei der Erlebnisoper Langenthal zu erleben.
Auch bei zahlreichen Festivals und Operettenbühnen ist Rebekka Maeder regelmässig zu Gast. Zu ihren Engagements zählen unter anderem die Schlossoper Hallwyl als Königin der Nacht in Die Zauberflöte, das Monschau Klassikfestival als Donna Anna in Mozarts Don Giovanni und als Hanna Glawari in Lehárs Die lustige Witwe, das Arosa Klassik Festival als Fiordiligi in Mozarts Così fan tutte sowie die Sommeroper Selzach als Adina in Donizettis L’elisir d’amore. Bei der Gartenoper Langenthal sang sie unter anderem Adina, Martha, Baronin Freimann und Micaëla; bei der BernerSommerOperette war sie als Ottilie, Rosalinde und Marie/Venus zu erleben.
Rebekka Maeder wird für ihren „vollen, runden Sopran und fantastisch sicheren Höhen“ (Online Merker) sowie für ihr „brillantes Singen auch in den Spitzentönen“ (Frankfurter Neue Presse) gelobt.
Neben der Oper bildet das Konzertfach einen wichtigen Bestandteil ihres künstlerischen Schaffens. Ihr Konzertrepertoire umfasst unter anderem Bachs Johannespassion, Matthäuspassion und Weihnachtsoratorium, Brahms’ Ein Deutsches Requiem, Dvořáks Stabat Mater, Händels Messiah, Rossinis Petite Messe Solennelle und Stabat Mater, Haydns Schöpfung und Jahreszeiten, Mendelssohns Elias, Mozarts Messe in c-Moll sowie Verdis Messa da Requiem.
Auch dem Liedgesang widmet sie sich mit verschiedenen Programmen vom klassischen und romantischen bis zum zeitgenössischen Repertoire. 2023 präsentierte sie gemeinsam mit dem Pianisten Alexander Ruef im Rahmen der Reihe Das Lied im Schloss Holligen ein Programm mit Liedern von Arnold Schönberg, Max Reger, Alexander Zemlinsky und Erich Korngold.
"Als Königin der Nacht singt Rebekka Maeder ihre halsbrecherische Partie mit staunenswerter Sicherheit und trifft zugleich den zwielichtigen Charakter. "
über Die Zauberflöte aus dem Darmstädter Echo - 29.10.2018